Die vermietete Eigentumswohnung – der Standardeinstieg
Überschaubares Volumen, klare Rechtslage, breiter Käufermarkt beim Wiederverkauf. Genau deshalb ist die Auswahl entscheidend.
- Objekte ab dem mittleren sechsstelligen Bereich
- Prüfung von Teilungserklärung und Rücklage
- Kalkulation über die volle Haltedauer

Nicht die Wohnung entscheidet, sondern die Gemeinschaft
Wer eine Eigentumswohnung kauft, kauft einen Anteil an einer Eigentümergemeinschaft samt deren Beschlüssen, Schulden und Konflikten.
Protokolle lesen
Die letzten drei Eigentümerversammlungen verraten mehr über die nächsten zehn Jahre als jedes Exposé.
Rücklage bewerten
Eine niedrige Rücklage bei altem Bestand bedeutet aufgeschobene Kosten, nicht niedrige Kosten.
Verwaltung prüfen
Eine handlungsfähige Verwaltung ist bares Geld wert.
Typische Fehler beim Wohnungskauf
Lage nach Bauchgefühl
Die Frage ist nicht, ob Sie dort wohnen möchten, sondern ob es dort in fünfzehn Jahren noch Mieter gibt, die zahlen können.
Kleinteilige Einheiten in schwachen Lagen
Ein-Zimmer-Apartments in Randlagen wirken renditestark und haben die höchste Fluktuation.
Sondereigentum falsch verstanden
Was zum Sondereigentum gehört und was Gemeinschaftseigentum ist, entscheidet, wer eine defekte Fensterfront bezahlt.
Was das kostet
Sonderumlagen
Ein Fassaden- oder Dachbeschluss kann fünfstellig ausfallen und ist mehrheitlich beschlossen, auch gegen Ihre Stimme.
Leerstand
Jeder Mieterwechsel kostet Miete, Renovierung und Zeit.
Wiederverkaufsprobleme
Wohnungen in Gemeinschaften mit Sanierungsstau finanzieren Banken zurückhaltend – das verkleinert den Käuferkreis.
Unsere Prüfpunkte
Makrolage
Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt, Infrastruktur und Neubautätigkeit im Umkreis.
Mikrolage
Straße, Nachbarschaft, Lärm, Anbindung, Nahversorgung – der Unterschied von zweihundert Metern ist real.
Unterlagen der Gemeinschaft
Teilungserklärung, Aufteilungsplan, Wirtschaftsplan, Rücklage, Protokolle, Beschlusssammlung.
Mietsituation
Bestandsmiete, Mietvertrag, Zahlungsverhalten, Potenzial bei Neuvermietung im Rahmen der geltenden Regeln.
Kalkulation und Finanzierung
Vollständige Rechnung inklusive nicht umlagefähiger Kosten und Rücklagenzuführung.
Warum Eigentumswohnungen der übliche Einstieg sind
Überschaubares Volumen
Der Kapitaleinsatz ist planbar und für viele Haushalte darstellbar.
Gute Finanzierbarkeit
Banken bewerten Eigentumswohnungen in guten Lagen als solide Sicherheit.
Breiter Käufermarkt
Beim Verkauf kommen Selbstnutzer und Anleger als Interessenten infrage.
Klare Rechtslage
Das Wohnungseigentumsgesetz regelt Rechte und Pflichten verbindlich.
Verwaltung organisiert
Gemeinschaftliche Aufgaben liegen bei der Hausverwaltung.
Skalierbar
Mehrere Wohnungen lassen sich zeitlich gestaffelt aufbauen.
Warum CoGewinn
Wir lesen die Protokolle
Vollständig, nicht überflogen – inklusive Beschlusssammlung.
Realistische Mietansätze
Wir rechnen mit der Miete, die erzielbar ist, nicht mit der, die im Exposé steht.
Auch der Wiederverkauf zählt
Wir bewerten von Anfang an, wer das Objekt in zehn Jahren kaufen würde.
Regionale Marktkenntnis
Hamburg und Norddeutschland straßenweise.

Häufige Fragen zu Eigentumswohnungen
Banken erwarten in der Regel, dass zumindest die Kaufnebenkosten aus Eigenmitteln kommen – je nach Bundesland etwa 7 bis 12 Prozent des Kaufpreises. Höhere Eigenkapitalquoten verbessern die Kondition. Vollfinanzierungen sind möglich, aber an sehr gute Bonität geknüpft und im Einzelfall zu prüfen.
Die Bruttomietrendite liegt in guten Hamburger Lagen häufig zwischen 2,5 und 4 Prozent, in B- und C-Lagen höher. Entscheidend ist nicht diese Zahl, sondern die Nettoliquidität nach Zins, Tilgung, nicht umlagefähigen Kosten und Steuer. Eine hohe Bruttorendite kompensiert oft nur ein höheres Risiko.
Kosten, die Sie als Eigentümer tragen und nicht auf den Mieter umlegen dürfen: Verwaltergebühr, Instandhaltungsrücklage, Instandsetzung am Sondereigentum, Mietausfallwagnis und Kontoführung. In der Kalkulation setzen wir dafür regelmäßig 15 bis 20 Prozent der Kaltmiete an.
Möblierte Vermietung erzielt höhere Mieten, verursacht aber mehr Aufwand, häufigere Wechsel und zusätzliche Investitionen. Für Kapitalanleger ohne Zeit ist die unmöblierte Vermietung meist die ruhigere Variante.
Sie treten in den bestehenden Mietvertrag ein – Kauf bricht nicht Miete. Bestandsmiete, Kaution, Staffel- oder Indexvereinbarungen und Modernisierungsumlagen gelten weiter. Eigenbedarfskündigungen unterliegen bei Umwandlung besonderen Sperrfristen.
Eine feste Zahl gibt es nicht; entscheidend ist das Verhältnis zu Baujahr und Zustand. Als Orientierung dient die Peters'sche Formel oder ein Ansatz von etwa 8 bis 12 Euro pro Quadratmeter und Jahr bei älterem Bestand. Wichtiger als die Höhe ist, welche Maßnahmen laut Protokollen anstehen.
Aktuelle Eigentumswohnungen mit Kalkulation ansehen
Geprüfte Objekte in Hamburg und Norddeutschland – inklusive der Punkte, die dagegen sprechen.
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